Alles über das Thema – Umkehrosmose *
Die Umkehrosmose ist momentan die effektivste und wirksamste Form der Wasseraufbereitung bzw. Wasserfilterung.
Die Umkehrosmose oder Reversosmose ist ein physikalisches Verfahren, bei dem bis zu über 99% aller Verunreinigungen aus dem Leitungswasser entfernt werden. Diese Technik, die in den USA und Asien seit langem in fast jeden Haushalt genutzt wird, setzt sich auch in Europa immer mehr durch.

Das Funktionsprinzip der Umkehrosmose:
Bei der Umkehrosmose wird mit Druck belastetes Wasser durch eine synthetische halbdurchlässige (semipermeable) Membran gepresst. Diese lässt Wassermoleküle durch und hält Unreinheiten zurück. Während sich auf der einen Seite der Membran reines Wasser sammelt, werden auf der anderen Seite die Schadstoffe über den Abfluss weggeleitet.
Bei seinen Forschungen zur Entsalzung von Seewasser entwickelte der Wissenschaftler Srinivasa Souriajan von der University of California Anfang der 50-er Jahre ein neuartiges Verfahren, das er Umkehrosmose nannte. Daraus ist in jahrzehntelanger Entwicklungsarbeit eine moderne, leistungsfähige Wasseraufbereitungstechnik entstanden, die inzwischen weltweit mit Erfolg eingesetzt wird.
Entstanden ist die Umkehrosmose aus der natürlichen Osmose. Bekannt ist, dass Wasser die unterschiedlichen Materialien durchdringen kann, wie z.B. Textilien. Andere Materialien wie Metall oder Glas lassen dagegen kein Wasser durch.
Dann gibt es Materialien, die Flüssigkeiten nur teilweise durchlassen. Dazu zählen die sogenannten halbdurchlässigen Membranen mit besonderen Eigenschaften.

Ein einfacher Versuch macht dies deutlich:
Wird ein Glasgefäß, das durch eine halbdurchlässige Membran geteilt ist, zu gleichen Teilen auf der einen Seite mit Salzwasser gefüllt und auf der anderen Seite mit reinem Wasser, lässt sich nach kurzer Zeit Erstaunliches feststellen: Der Wasserstand auf der Seite mit dem Salzwasser steigt deutlich höher an.
Was ist der Grund für dieses Phänomen?
Die Osmose-Membran lässt das reine Wasser durch, das vom Salz auf der anderen Seite angezogen wird um den Salzgehalt beider Flüssigkeiten auszugleichen.
Auch in der Natur stieß man vor mehr als 200 Jahren auf dieses Prinzip bei Versuchen mit Schweineblasen als organische Membran, die eine Flüssigkeit nur von einer Seite durchließ. Nachdem um 1860 die ersten synthetischen Membranen hergestellt werden konnten, begann eine intensive Forschung, die jedoch erst 100 Jahre später erfolgreiche Ergebnisse erzielte.
Einsatzgebiete von Umkehrosmose-Anlagen
So ist die Umkehrosmose zu einem wichtigen Bestandteil bei der Seewasseraufbereitung geworden, ebenso wird sie in der Lebensmittelindustrie, in der Pharmazie, aber vor allem zur Herstellung von Trinkwasser im täglichen Leben genutzt. Nach Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen hat der Einsatz von Umkehrosmose-Geräten vielen Menschen das Leben gerettet und sie vor Seuchen bewährt. Und in der Raumfahrt werden die Umkehrosmose-Anlagen noch eingesetzt.
Welche Stoffe lassen sich durch Umkehrosmose entfernen?
Alle Schwermetalle wie Arsen, Cadmium, Blei, Quecksilber, Silber, ebenso die im Wasser gelösten Salze wie Barium, Chloride, Chrom, Kupfer, Fluoride, Mangan, Nitrate, Selen, Sulfate und andere, sowie auch Gifte wie Dioxin und chemische Rückstände der Industrie, selbst fast alle radioaktiven Elemente sowie deren Isotope wie etwa Radium oder Strontium werden durch die Umkehrosmose-Membran entfernt.
Das besondere des molekularen Trennverfahrens der Umkehrosmose ist die Möglichkeit, alle Stoffe sicher aus dem Wasser zu entfernen, die der Gesundheit schaden können.
Das Resultat: reines, sauberes Trinkwasser. Da sich ständig Schadstoffe vor der Umkehrosmose-Membran anreichern und den Osmose-Vorgang behindern können, wird unentwegt Rohwasser über die Oberfläche der Umkehrosmose-Membran geleitet. So ist gewährleistet, dass die Verunreinigungen weggespült und in den Abfluss geleitet werden. Durch die Magnetisierung bildet sich ständig eine Schicht aus reinem Wasser, die diesen wichtigen Vorgang des Abtransportes begünstigt. Dadurch kommen die zurückgewiesenen Moleküle nicht einmal in Berührung mit der Umkehrosmose-Membran-Oberfläche.
Mit der zunehmenden Wasserverschmutzung, auch durch erhöhten Medikamentenverbrauch, dessen Rückstände im Wasser verbleiben, wird die Umkehrosmose-Technik immer gefragter und gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Qualität der Umkehrosmose-Membran
<<—GrößenverhältnisDie Qualität der Umkehrosmose-Membranen, die wie ein extrem feines Sieb wirken, ist übrigens von besonderer Bedeutung. Die Poren haben eine extrem geringen Durchmesser (ca. 0,0001 Mikrometer). Nur so ist gewährleistet, dass die meisten Fremdstoffe im Wasser, die weit größer sind, nicht durch die Umkehrosmose-Membran passen. Bei dieser sogenannten „Ultrafiltration“ werden alle Schwebstoffe aus dem Wasser entfernt, wie z.B. Kalk, Asbest, Rost, Algen, Herbizide, Schwermetallkomplexe, Pestizide, ebenso auch Bakterien, Viren und alle organischen Moleküle mit einer Molekülmasse über 300.
In den Änfangen wurden in den Umkehrosmose-Anlagen Cellulose-Membrane verbaut. Die qualitativ hochwertigen Umkehrosmose-Anlagen verwenden heute eigentlich nur noch TFC-Membrane vom Unternehmen Filmtec.
Die Funktion der Umkehrosmose wird noch erhöht, wenn die Umkehrosmose-Membran-Oberfläche magnetisiert wird. So kann sie alle Wassermoleküle anziehen und aufnehmen. Alle Moleküle mit nichtmagnetischen Eigenschaften des Wassers werden durch die Magnetisierung abgestoßen. Der Umkehrosmose-Membran ist es dadurch möglich, jedes Molekül im Rohwasser zu prüfen und es daraufhin hindurch zulassen oder zurückzuweisen.
Moderne Umkehrosmose-Systeme
Viele moderne Umkehrosmose-Systeme ergänzen die Umkehrosmose-Membran durch weitere Reinigungsstufen. So verfügt die Mehrzahl der Umkehrosmose-Systeme inzwischen über mindestens einen Nachfilter aus Aktivkohle, um Geschmack und Geruch des Wassers zu verbessern. Etliche Geräte besitzen zusätzlich auch einen Vorfilter, der die groben Schwebstoffe aus dem Rohwasser aufnimmt und so die Umkehrosmose-Membran schützt. Auch gibt es Umkehrosmose-Systeme mit Zusatzfilter mit hohen Kontaktzeiten, die für das Abfangen spezieller Verunreinigungen entwickelt wurden.
Auch die Energetisierung bzw. Wiederbelebung des Wassers bekommt immer mehr Bedeutung. Waser ist nicht nur Träger von Stoffen, sondern auch von Informationen und von Energie. Unter dem Elektronenmikroskop kann man das sogar sehen. Die Clusterstruktur des Wassers beeinflusst die Oberflächenspannung, den Geschmack und die Verwertbarkeit des Wassers für den Körper.
Erfahren Sie mehr über die Energetisierung- bzw. Wieberbelebungstechniken die BestWater in seinen Umkehrosmose-Anlagen verwendet.
Die Umkehrosmose im Vergleich zu anderen Filtermethoden

Wie in dieser Übersicht zu erkennen, ist die Umkehrosmose-Membran in der Lage 99 % aller Stoffe aus dem Wasser herauszufiltern. Die Umkehrosmose-Technik zeichnet sich dabei, vor allem durch Langlebigkeit, Wartungsfreundlichkeit und die konstante Filterate aus.
Mehr über die Qualitäsmerkmale der BestWater-Umkehrosmoseanlagen erfahren Sie hier.
Hier erfahren Sie mehr über die Umkehrosmose-Anlagen unseres Produktportfolios.
* Quelle: “WASSER UNSER TÄGLICH GIFT” von J. P. Gamon






